Reviews Demo-CD
Leave Humanity In Dust
| www.the-gothicworld.de | Aggression,
Schmerz und Leidenschaft sind die kennzeichen der lyrischen und musikalischen
Erscheinung von THE COUNT. Was vor mehr als vier Jahren aus Spaß
in den Garagen der Eltern begann, entwickelte sich in der folgenden
Zeit zu einem vielversprechenden Act in seidenschwarzem Gewand. Die mir vorliegende CD "Leave Humanity In Dust" beinhaltet leider nur zwei Songs, "Worst Case" und das deutsch-gesungene "Der Übermensch". Das Cover erinnert mich ein wenig an das letztjährige Sturmtief "Lothar", also paßt es ja eigentlich ganz gut zur Jahreszeit. THE COUNT gehen auch musikalisch mit "Worst Case" recht stürmisch zur Sache. Fast schon punkig bläst mir eine Mischung aus Dark Wave und Metal entgegen. Relativ einfach, aber wirkungsvoll die Songstruktur, agressiv der angezerrte Gesang von Frontmann Oliver. Hat immernoch so einen erfrischend kantigen Garagensound-Charakter und macht echt Laune, das Ding! Der zweite Song "Der Übermensch" kommt mit schleppendem Intro recht düster daher und steigert sich nach kurzem Synthie-Zwischenspiel in eine Art Gothicmetal, wobei der Sänger es für meinen Geschmack aber schon wieder mit Geschrei übertriebt. Ansich ist das ja alles ganz gut, die Gitarren sind wirklich fett, die Drums steigern den Song recht abwechslungsreich, nur wäre etwas Abwechlung in der Wahl der Synthiesounds dem Song gut zu Gesicht gestanden und etwas mehr Gefühl, anstatt nur plakative Agression in den Vocals. Aber ich will mir hier nicht anmaßen, anhand von 2 Songs eine Band zu beurteilen. Also, THE COUNT ist auf dem Weg, soviel ist klar. Ein Fulltime-Album ist "in the make" und so machen wir uns auf ein Sturm gefaßt. |
| www.amboss-mag.de | The
Count sind vier Musiker zwischen 21 und 23 Jahre, die sich nach vierjähriger
Proberaum Arbeit nun im "Perle des Rhein" Studios (u.a Hekate
und Catastrophe Ballet) auf ihre erste Demo Cd stürzten. Diese
beherbergt zwei Songs, welche entweder auf die Freude für Abwechslung
hindeuten oder das die Band noch nicht ganz ihren Stil gefunden hat.
Der Gesamtsound ist ein hochbrisantes Gemisch aus Wave, Gothic, Industrial
und Metal, dazu kommen noch elektronische Elemente. Die Stimme von Sänger Oliver Rahn ist ebenfalls mit verschiedenen Elementen belegt. Einmal ist es ein aggressives, teils verzerrtes Geschrei, ein anderes mal dunkel rauh. Soviel verschiedene Einflüsse auf zwei Songs verteilt ist für mich ein bißchen zuviel des Guten. Aber es ist ihr Debüt, also wollen wir mal nicht so streng sein. Denn es gibt eine Menge guter Ansätze, vor allem im musikalischen Bereich. So deuten die dunkel und hart gespielten Gitarren darauf hin, daß sich ihre Proberaumzeit, die übrigens in der elterlichen Garage ihren Anfang fand, gelohnt hat. Der Gesang ist dann besonders stark, wenn er mit cleanen Vocals daher kommt. Ansonsten ist er mir zu unverständlich. Eine Mischung aus Härte, Melodie und verspielter Elektronik. Der Anfang ist also gemacht, man darf gespannt sein in welche Richtung der Weg von The Count führt. Info: www.thecount.de (andreas) |