Reviews CD Zero
| http://www.versacrum.com |
Discreto disco questo Zero, dei tedeschi The Count, una band che propone un gothic-rock che ultimamente sembra godere di un buon momento, visto il grande ritorno dei Girls Under Glass ed i recenti album di Last Dance e Cruxshadows. Nelle sonorità dei brani che compongono Zero possiamo riscontrare forti analogie sopratutto coi primi due gruppi citati: sonorità epiche, contraddistinte dai riff di chitarra, ma senza disdegnare un discreto apporto di basi elettroniche; una calda voce maschile e lefficace apporto di una vocalist femminile in alcuni brani (molto bella Lost), fanno di questo disco un lavoro discreto ed abbastanza godibile, anche se i brani non sono tutti sullo stesso livello ed in alcuni momenti affiorano i clichè piu scontati di tale genere musicale. Prodotto comunque discreto che potrebbe incontrare i favori degli amanti del gothic-rock. (Candyman)
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| http://www.electronic-body-music.com | Das
Koblenzer Quartett The Count legt mit "Zero" sein erstes Album
vor, welches den Weg über ein Label gefunden hat. Wenn man sich
wie ich im Vorfeld nicht mit dem Schreiben befaßt hat, welches
dieser CD beilag, wird man vom Opener "Prélude" auf
eine völlig falsche Fährte gelockt, man verfällt dem
Irrglauben, das es sich hier um elektronische Musik aus den sanfteren
Gefilden handeln könnte. Ruhige Pianoklänge geben das Stelldichein
auf ein Album voller Facetten und Vielschichtigkeit. The Count schaffen
es souverän, aus allen Ecken der düsteren Musik die Rosinen
heraus zu picken und in ihren eigenen Sound einzubauen. Hier werden
"Grenzen" überschritten ohne mit der Wimper zu zucken
und urplötzlich gewinnt man den Eindruck, das EBM, Dark Wave, Industrial
und Black Metal stilistisch ganz nah beieinander liegen. Spielereien
mit dem Gesang geben die zusätzliche Würze, mal wird geflüstert
mal geschrien, mal sind es sanfte weibliche Vocals die den Hörer
umgarnen, wie beispielsweise bei "Lost". Auch minimale Seiten
lassen The Count entdecken und so könnte "00:30:00" den
80er Jahren entsprungen sein, während "Sinus" ein echter
Floorfiller voller Kraft und Moderne ist.
Alles
in allem macht "Zero" einen grundsoliden Eindruck, die Vielfältigkeit
des Albums weiß sehr zu gefallen und rechtfertigt die gute Bewertung
dieses Albums in jeder Hinsicht. Für mich eine wirklich positive
Überraschung, da ich vorher zugegebener Maßen noch nichts
von dieser Band gehört hatte. Aber das hat sich ja jetzt geändert
- und darüber freue ich mich! |
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| www.chaindlk.com |
ZERO is the second CD for the German band called The Count and it is their first release for Dark Wings. The CD contains twelve eclectic tracks with German and English lyrics. The first thing that pop out of the album is the mixture of e.b.m., goth (see the use of distorted guitars and of female vocals on some tracks) and synthpop that characterize The Count music. The voice sometimes is whispered, sometimes is highly melodic and sometimes it shout out loud the introspective lyrics ("I am a lifeform just like you and I was free before they forced me into stiff directions and broke my mind" excerpt from "Sinus"). Recorded in their personal studio, ZERO is a fresh album that could ease your day with its dark melodies (see "Lichtertanz" or the following "Pulse"). The album place itself into a certain alternative genre but it do it well and for sure the band will find their base of fans that will be excited into following them.
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| www.darkheartmagazin.de | Die
Band The Count stammt aus Koblenz und zählt dort bereits seit einiger
Zeit zu den Geheimtips der Szene - waren sie doch bereits auf den Bühnen
großer Festivals zu sehen (WGT 2004, Herbstnächte 2001, 2002).
Das Quartett bietet auf ihrer zweiten CD "Zero" eine intelligente
Mischung aus Industrial, Wave, Electro, Gothic und Synthiepop. Bereits
der Vorgänger "Music for the slaved new world" gab einen
Einblick in dunkle finstere Klangwelt der Band und auf "Zero"
gelingt es The Count nahtlos an den Sound des Vorgängers anzuknüpfen. Elektronisch sphärische Klänge kulminieren mit satten synthtischen Electrobeats und -samples. Der Gesang ist teils deutsch / teils englisch - und sehr eingängig. Melodien, die im Ohr haften bleiben - zeitlos und für sich. The Count gelingt diese Gradwanderung auf wunderbare Art und Weise. Das Album weist keine Tiefen auf, sondern jeder Song überzeugt für sich. Besonders "Lost" hört sich nach einem potentiellen Clubhit an - bei dem Sänger Oliver im Duett mit Sängerin Nicole Hippert wunderbar harmoniert - da werden Erinnerungen an frühe Werke von Bands wie etwa L`ame Immortelle wach. Anspieltips: Lost, Lichtertanz, Plastik. Fazit: Der Newcomer 2005 im Bereich Dark Wave / Electro! Reinhören ist Pflicht! |
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| www.amboss-mag.de | Die
Koblenzer haben nun auch den Weg in die Labelwelt vollzogen und überzeugen
mit einer Melange aus 80er angehauchtem EBM und aggressivem Dark Wave.
Eine bittersüße Piano-Ballade führt in das Werk, bevor
eine treibende Dunkelheit mit elektronischer Vehemenz die Szenerie übernimmt.
"IQ" verzichtet noch auf brachiale Elemente und lässt
die Melodie verspielt fliessen. Dezent arbeitet man mit melancholischen
Zwischenspielen. Diese flächig angelegten Auflockerungen dienen
der Steigerung des Spannungsbogens. Schön das die Band auf gezwungene
Überlagerungen verzichtet und auch mal puristisch den sphärischen
Untergrund glänzen lässt. Melancholie und Aggression gehen
gesangstechnisch in "Plastik" Hand in Hand. Die Melodie bleibt
bis auf gestreute Breaks sehr sanftmütig und ist im Mark sehr tanzbar
inszeniert. "Tolerance" ist von der verwegenen Elektronik
her etwas moderner dargebracht, den Charme erfährt der Song durch
die mal verfremde, mal klare, mal geflüsterte Stimme. Musikalisch
allerdings einer der schwächeren Songs. Das folgende "Lost"
macht diesen kleinen Ausrutscher mehr als weg. Ein wenig Wave Pop der
80er und der betörende weibliche Gesang sorgen für eine fast
nostalgische Atmosphäre. Seinen Hang zur Dramatik beweist der Vierer
mit "Ground". Monotonie in einem schwarzen Mantel gekleidet
und ihn auf dem Altar der Finsternis gelegt. Verhallter, akzentuierter
Sprechgesang sorgt für bedrückende Stimmungen. "Silence"
ist ein perfekter Clubsong für schwarze Diskotheken und könnte
dem DJ als perfekter Übergang vom Gothik Sog hin zur Elektronik
dienen. Naiver Dadaismus trifft in "00:30:00" auf experimentelle
Elektronik. Der Text wandelt zwischen Subaggressivität und leichten
Sarkasmus. "Sinus" gehört zu den schnelleren Songs und
lebt von einem durchdringenden Refrain, der mit Reibeisen Gesang aus
den Stimmbändern hervordringt. "Lichtertanz" gehörte
bereits auf der Eigenproduktion "Music for the slaved new world"
zum Höhepunkt. Hie und da wurde nun noch ein wenig gefeilt, die
Ecken und Kanten behielt man aber bei. Dark Metal meets Synth Pop, die
böse Seite wird stimmmäßig gehuldigt, musikalisch dann
wieder negiert. In "Pulse" lädt man dann wiederdie weibliche
Komponente zum Stelldichein und das gelingt wie auch schon in "Lost"
auf perfekter Weise. Wenn die Stimme eine leicht melancholische Wärme
ausstrahlt und die Melodie mit poppiger Extravaganz lächelt erinnert
mich das an Damion in the Casket/Rebentisch. Ein harmonisches, in sich
stimmiges Werk, welches geschickt die Wave-Pop-Kultur der 80er mit EBM
verbindet. (andreas) |
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| http://www.nocturnalhall.com | In
Anbetracht der Intensität mit welcher manche Herrschaften, durchaus
berechtigterweise, die Vielschichtigkeit der schwarzen Szene analysieren
und bewundern, stellt sich für manche Künstler sicherlich
nicht selten die Frage, ob man jene scheinbar unerschöpfliche Stilvielfalt
nicht irgendwie zusammenbringen könnte - zumindest musikalisch.
Unmöglich, denkt ihr? Nun denn, die vier Koblenzer Musiker von
THE COUNT beweisen mit ihrem frischgebackenen Album Zero in exzellenter
Weise das Gegenteil und konnten nun auch verdientermaßen vom renommierten
Gothic-Label Dark Wings unter die Fittiche genommen werden. Seit dem
24.01 wird Zero über SPV vertrieben, was bedeutet, dass sowohl
Clubgänger, als auch Fans der ruhigeren, dunklen Klänge aufhorchen
und sich anschnallen sollten! In einem fulminanten Potpourri schaffen es die Jungs doch tatsächlich Industrial, Electro und sphärischen Darkwave miteinander zu verknüpfen und machen dabei auch vor soliden rockenden Gitarren und Synthiepop-Einflüssen nicht halt. Zero ist geprägt von einem Abwechslungsreichtum der seines gleichen sucht... So findet man von Oliver's klassisch verzerrten Electro-Vocals, über dicht angelegte Synthie-Wände, bis hin zu romantischen Klaviermelodien wirklich alles, was das Herz begehrt und sogar eine fragil klingende, wunderschöne Damenstimme findet ihren gebührenden Einsatz! THE COUNT decken auf ihrem zweiten Longplayer (nach der ersten Demo CD Leave Humanity In Dust) ein unglaublich weitreichendes Stimmungsspektrum ab - mal findet man sich in einer schaurigen, maschinellen Dunkelheit wieder, dann betten klagende, romantische Melodien die Songs in ein eher sehnsüchtiges Klanggerüst, um im nächsten Moment wieder träumerisch oder rockig und aggressiv daherzukommen. Textlich präsentieren sich THE COUNT sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache, obwohl man auf Letzteres auch gut hätte verzichten können, da deutsche Lyrics immer so einen "Gruftschlager"-Touch mit sich bringen. Aber das ist meine bescheidene Meinung und abgesehen davon, dass Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, tut dieses kleine Manko dem Ganzen keinen Abbruch. Ich hoffe auf alle Fälle, dass ich nicht die Einzige sein werde, welche wirklich hellhörig geworden ist, was diese Formation angeht. Und ich hoffe ebenfalls, dass ich nicht die Einzige sein werde, welche Songs wie Plastik oder das wundervolle Ground als Dauergäste im hauseigenen CD-Player beherbergen wird... |
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| ttp://www.nocturnalhall.com | Considering
the immense intensity with which some people analyse and admire the
diversity of the gothic community (which is in fact a justifiable thing
to do), artists may certainly increase their wonder whether it is possibly
to combine this apparently inexhaustible diversity of styles at least
on a musical level. No way? Well, four musicians from Koblenz making up THE COUNT give very impressive proof that there is indeed a way: their new album Zero, which also rewarded them with a contract from the famous Gothic-label Dark Wings. Since January 24 Zero has been distributed by SPV, which means that both party people as well as fans of more quiet and darker sounds should pay attention and get ready to rock. In a sparkling mixture the guys manage to interweave Industrial, Electro and celestial Darkwave, even including solid rocking guitars and Sythiepop influences. Zero is of significantly unique variety from Olivers classically distorted voice to densely arranged Sythie-parts to romantic melodies on the piano. Zero leaves no wish unfulfilled; not to forget the fragile sounds of a wonderful female voice, which contributes as a perfect support. THE COUNTs second longplayer (Zero follows the first demo-CD Leave Humanity In Dust) covers an incredibly broad spectrum of atmospheres at times in a ghostly, mechanical darkness, then embedded in a yearning sound pattern by mourning, romantic melodies only to be daydreaming or rocking aggressively the very next moment. Lyrics by THE COUNT are presented both in English and in German, although the letter one might have been abolished altogether, since German lyrics usually have a slight touch of grave-digging. But this remains my humble opinion. Despite the fact that one shall not argue personal taste, this little criticism does not reduce the quality of Zero as a whole in any way. So I hope I will not remain the only one to prick up my ears when it comes to this musical formation. And I also hope that I will not be the only one to reserve a spot in the repeat mode of my CD player for songs like Plastik or the wonderful Ground. |
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| http://www.der-lachende-prophet.de/ | The
Count sind vier dynamische Jungs aus Koblenz, deren Musik nicht mit
einem Wort zu beschreiben ist. Viel mehr vereinen sie sowohl Wave, Electro,
Synthiepop und auch Gothic zu einer neuen Kreation von sinnlichen, rhythmischen
und vor allem als Tanzmusik für die Clubs viel versprechende Songs.
Zero heißt die neue Scheibe und bietet für alle Electro - Liebhaber jede Menge Ohrwürmer. Neben den eingängigen Melodien darf man allerdings auch nicht die Texte vernachlässigen. Zum Beispiel Plastik zeigt besonders gut die textliche Verworrenheit auf, die bei einigen Titeln zu finden ist. Sensation
im scheinbaren Sein eines scheinenden Sterns Klingt komplex, aber grade deswegen so gut. Der wohl mitreißendste Titel des Albums ist Lost, bei dem deutsche und englische Textpartien sich abwechseln, wobei weibliche Vocals den deutschen Refrain-Part übernehmen. Lost hat sich in meinen Ohren 100%ig als Clubhit qualifiziert, wenn man es so sagen kann. Tanzbar, zum mitsingen geeignet und einfach sehr betörend. Sinus ist ein weiterer Song, der aufzeigt, wie abwechslungsreich die Musik von The Count ist, da hier auffallend die elektronischen Elemente eher hintergründig sind und Gitarre und Bass den Vortritt geben. Sinus fährt zusammen mit Silence von den Titeln noch am ehesten auf der Gothic-Schiene. Der 10. Titel Lichtertanz präsentiert noch mal alles, was die vier Künstler zu bieten haben. Auch hier fließt die Frauenstimme wieder mit ein und die Füße kann man dabei sicher kaum still halten. Lichtertanz weist musikalisch ein wenig Ähnlichkeit mit BlutEngel auf, sowohl von der Verteilung der Stimmen her, als auch vom instrumentalen Stil. Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass The Count zwar wie schon erwähnt ohrwurmverdächtige Musik machen und mit Sicherheit in Zukunft auch in dem ein oder anderen Gothic-Club für volle Tanzflächen sorgen werden, allerdings erscheint mir zumindest Zero nicht als ein Album, das ich mir für mich zuhause dauerhaft anhören könnte. Man möchte eben darauf tanzen und kann die Musik schlecht beim nebenbei Hören genießen. Anspieltips
sind die Titel Lost, 00:30:00 und Lichtertanz. |
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| www.terrorverlag.de | Jetzt
präsentiert uns also Graf Dracula auch noch elektronische Musik,
quasi als Ausgleich zum Blutsaugen. Doch er stammt nicht aus Transsylvanien
und eine Ich-AG ist er auch nicht, also von vorne. Das junge Quartett
(Durchschnittsalter 26) stammt aus Koblenz und musiziert schon mit einer
gewissen Erfahrung, woraus das in Eigenregie vertriebene Music
for the slaved new World resultierte. Dark Wings wurde auf die
Truppe aufmerksam, und als Ergebnis dieser Zusammenarbeit darf man nun
deutschlandweit das Labeldebüt bestaunen bzw. erhören.
Da sich im Besitz der Musiker Bass und Gitarre befinden, war von vorneherein klar, dass hier nicht nur synthetisch vorgegangen wird, vielmehr herrscht eine recht geschickte Kombination aus elektronischen und organischen Elementen vor. Zwar werden die einzelnen Zutaten des Counts keinen Innovationspreis gewinnen, aber als Cocktail munden sie doch sehr frisch und appetitlich. Insgesamt kann man den Output als mittelschnellen, tanzbaren Elektro bezeichnen, der durch die mal mehr, mal weniger präsenten Gitarren eine zusätzliche aggressive Komponente erhält. Das klingt dann teilweise etwas nach TERMINAL CHOICE, wie beim deutschen Plastik, was durchaus Sinn macht, da andere Passagen an BLUTENGEL erinnern. Besonders Lost, einer von 2 Tracks mit Female Vocals (Nicole Hippert), geht als Kreuzung von LÂME IMMORTELLE und Chris Pohlschen Kreationen durch. Aggressiver männlicher vs. charmanter weiblicher Gesang, gut gelungen und auf keinen Fall billig wirkend, das könnte ein richtiger Tanzflächenfeger werden. Dagegen haben wir Minimaleinflüsse bei 00:30:00, wo einem die Melodie seltsam vertraut vorkommt, einen Marschrhythmus beim abschließenden The latest Creation und fast Industrial Metal beim irreführend betitelten Silence. Alles gut produziert und in einen schönen Digi Pack gesteckt. THE COUNT
präsentieren sich auf ihrem Quasi-Debüt erstaunlich reif
und musizieren derart frisch drauflos, dass einem die Anleihen an
bekannte Genregrößen kaum auffallen. Ein größeres
Kompliment kann man einer jungen Combo kaum machen, welche mit ein
bisschen Glück den einen oder anderen Szenehit landen sollte.
Für Fans von Synthie Pop bis hin zu mittelschnellem Elektro überaus
geeignet. |
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| www.re-flexion.de | Irgendwo
im Independent-Kleinhirn dürfte der ein oder andere bestimmt noch
den Namen The Count gespeichert haben. Hier und da hat man
die Band aus Koblenz nämlich in diesem Jahrtausend schon mal auf
Bühnen gesehen. Nach Music for the slaved new world
gibt´s nun seit Ende Januar mit Zero die erste von
SPV über das Dark Wings-Label vertriebene CD mit zwölf
neuen Titeln. Und holla Fuchs: Nicht übel ist sie geworden. Die perfekte Symbiose aus EBM und Dark-Wave kündigt die Promotion-Abteilung vollmundig an, einen gnadenlosen Mix aus Industrial, Elektro, Wave, Gothic und Synthiepop. Tja, da fällt es schwer zu widersprechen. Denn Zero wurde in der Tat ein energiegeladenes Werk, das irgendwie keine der Richtungen völlig ausreizt. IQ ganz am Anfang ist schneller Blubberpop mit heftigen Gitarren, Plastik dunkler Tiefgang mit markanten deutschem Text. Tolerance und Lost (mit weiblichem Voice-Bonus) decken die Synthiepop pur-Ecke ab, Sinus wiederum passt in die Schublade rockig, schnell, melodisch. 00:30:00 klingt wie ein Titel von Welle: Erdball, einige Titel so, als wenn Zero eine neue Scheibe wäre von Philtron ( kennt die eigentlich noch jemand?). Die Stimme von Sänger Oliver jedenfalls passt sich dem jeweiligen Stil an, variiert wohltuend. In dem Quartett aus dem Rheinland steckt zweifelsfrei Substanz. Auch wenn die Refrains ruhig noch ein bisschen mehr zu Highlights werden dürfen. |