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Reviews CD Zero

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Discreto disco questo “Zero”, dei tedeschi The Count, una band che propone un gothic-rock che ultimamente sembra godere di un buon momento, visto il grande ritorno dei Girls Under Glass ed i recenti album di Last Dance e Cruxshadows. Nelle sonorità dei brani che compongono “Zero” possiamo riscontrare forti analogie sopratutto coi primi due gruppi citati: sonorità epiche, contraddistinte dai riff di chitarra, ma senza disdegnare un discreto apporto di basi elettroniche; una calda voce maschile e l’efficace apporto di una vocalist femminile in alcuni brani (molto bella “Lost”), fanno di questo disco un lavoro discreto ed abbastanza godibile, anche se i brani non sono tutti sullo stesso livello ed in alcuni momenti affiorano i clichè piu’ scontati di tale genere musicale. Prodotto comunque discreto che potrebbe incontrare i favori degli amanti del gothic-rock. (Candyman)

 

http://www.electronic-body-music.com Das Koblenzer Quartett The Count legt mit "Zero" sein erstes Album vor, welches den Weg über ein Label gefunden hat. Wenn man sich wie ich im Vorfeld nicht mit dem Schreiben befaßt hat, welches dieser CD beilag, wird man vom Opener "Prélude" auf eine völlig falsche Fährte gelockt, man verfällt dem Irrglauben, das es sich hier um elektronische Musik aus den sanfteren Gefilden handeln könnte. Ruhige Pianoklänge geben das Stelldichein auf ein Album voller Facetten und Vielschichtigkeit. The Count schaffen es souverän, aus allen Ecken der düsteren Musik die Rosinen heraus zu picken und in ihren eigenen Sound einzubauen. Hier werden "Grenzen" überschritten ohne mit der Wimper zu zucken und urplötzlich gewinnt man den Eindruck, das EBM, Dark Wave, Industrial und Black Metal stilistisch ganz nah beieinander liegen. Spielereien mit dem Gesang geben die zusätzliche Würze, mal wird geflüstert mal geschrien, mal sind es sanfte weibliche Vocals die den Hörer umgarnen, wie beispielsweise bei "Lost". Auch minimale Seiten lassen The Count entdecken und so könnte "00:30:00" den 80er Jahren entsprungen sein, während "Sinus" ein echter Floorfiller voller Kraft und Moderne ist.

Alles in allem macht "Zero" einen grundsoliden Eindruck, die Vielfältigkeit des Albums weiß sehr zu gefallen und rechtfertigt die gute Bewertung dieses Albums in jeder Hinsicht. Für mich eine wirklich positive Überraschung, da ich vorher zugegebener Maßen noch nichts von dieser Band gehört hatte. Aber das hat sich ja jetzt geändert - und darüber freue ich mich!

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ZERO is the second CD for the German band called The Count and it is their first release for Dark Wings. The CD contains twelve eclectic tracks with German and English lyrics. The first thing that pop out of the album is the mixture of e.b.m., goth (see the use of distorted guitars and of female vocals on some tracks) and synthpop that characterize The Count music. The voice sometimes is whispered, sometimes is highly melodic and sometimes it shout out loud the introspective lyrics ("I am a lifeform just like you and I was free before they forced me into stiff directions and broke my mind" excerpt from "Sinus"). Recorded in their personal studio, ZERO is a fresh album that could ease your day with its dark melodies (see "Lichtertanz" or the following "Pulse"). The album place itself into a certain alternative genre but it do it well and for sure the band will find their base of fans that will be excited into following them.

 

www.darkheartmagazin.de Die Band The Count stammt aus Koblenz und zählt dort bereits seit einiger Zeit zu den Geheimtips der Szene - waren sie doch bereits auf den Bühnen großer Festivals zu sehen (WGT 2004, Herbstnächte 2001, 2002). Das Quartett bietet auf ihrer zweiten CD "Zero" eine intelligente Mischung aus Industrial, Wave, Electro, Gothic und Synthiepop. Bereits der Vorgänger "Music for the slaved new world" gab einen Einblick in dunkle finstere Klangwelt der Band und auf "Zero" gelingt es The Count nahtlos an den Sound des Vorgängers anzuknüpfen.

Elektronisch sphärische Klänge kulminieren mit satten synthtischen Electrobeats und -samples. Der Gesang ist teils deutsch / teils englisch - und sehr eingängig. Melodien, die im Ohr haften bleiben - zeitlos und für sich. The Count gelingt diese Gradwanderung auf wunderbare Art und Weise. Das Album weist keine Tiefen auf, sondern jeder Song überzeugt für sich.

Besonders "Lost" hört sich nach einem potentiellen Clubhit an - bei dem Sänger Oliver im Duett mit Sängerin Nicole Hippert wunderbar harmoniert - da werden Erinnerungen an frühe Werke von Bands wie etwa L`ame Immortelle wach. Anspieltips: Lost, Lichtertanz, Plastik.

Fazit: Der Newcomer 2005 im Bereich Dark Wave / Electro! Reinhören ist Pflicht!
www.amboss-mag.de Die Koblenzer haben nun auch den Weg in die Labelwelt vollzogen und überzeugen mit einer Melange aus 80er angehauchtem EBM und aggressivem Dark Wave. Eine bittersüße Piano-Ballade führt in das Werk, bevor eine treibende Dunkelheit mit elektronischer Vehemenz die Szenerie übernimmt. "IQ" verzichtet noch auf brachiale Elemente und lässt die Melodie verspielt fliessen. Dezent arbeitet man mit melancholischen Zwischenspielen. Diese flächig angelegten Auflockerungen dienen der Steigerung des Spannungsbogens. Schön das die Band auf gezwungene Überlagerungen verzichtet und auch mal puristisch den sphärischen Untergrund glänzen lässt. Melancholie und Aggression gehen gesangstechnisch in "Plastik" Hand in Hand. Die Melodie bleibt bis auf gestreute Breaks sehr sanftmütig und ist im Mark sehr tanzbar inszeniert. "Tolerance" ist von der verwegenen Elektronik her etwas moderner dargebracht, den Charme erfährt der Song durch die mal verfremde, mal klare, mal geflüsterte Stimme. Musikalisch allerdings einer der schwächeren Songs. Das folgende "Lost" macht diesen kleinen Ausrutscher mehr als weg. Ein wenig Wave Pop der 80er und der betörende weibliche Gesang sorgen für eine fast nostalgische Atmosphäre. Seinen Hang zur Dramatik beweist der Vierer mit "Ground". Monotonie in einem schwarzen Mantel gekleidet und ihn auf dem Altar der Finsternis gelegt. Verhallter, akzentuierter Sprechgesang sorgt für bedrückende Stimmungen. "Silence" ist ein perfekter Clubsong für schwarze Diskotheken und könnte dem DJ als perfekter Übergang vom Gothik Sog hin zur Elektronik dienen. Naiver Dadaismus trifft in "00:30:00" auf experimentelle Elektronik. Der Text wandelt zwischen Subaggressivität und leichten Sarkasmus. "Sinus" gehört zu den schnelleren Songs und lebt von einem durchdringenden Refrain, der mit Reibeisen Gesang aus den Stimmbändern hervordringt. "Lichtertanz" gehörte bereits auf der Eigenproduktion "Music for the slaved new world" zum Höhepunkt. Hie und da wurde nun noch ein wenig gefeilt, die Ecken und Kanten behielt man aber bei. Dark Metal meets Synth Pop, die böse Seite wird stimmmäßig gehuldigt, musikalisch dann wieder negiert. In "Pulse" lädt man dann wiederdie weibliche Komponente zum Stelldichein und das gelingt wie auch schon in "Lost" auf perfekter Weise. Wenn die Stimme eine leicht melancholische Wärme ausstrahlt und die Melodie mit poppiger Extravaganz lächelt erinnert mich das an Damion in the Casket/Rebentisch. Ein harmonisches, in sich stimmiges Werk, welches geschickt die Wave-Pop-Kultur der 80er mit EBM verbindet. (andreas)
http://www.nocturnalhall.com In Anbetracht der Intensität mit welcher manche Herrschaften, durchaus berechtigterweise, die Vielschichtigkeit der schwarzen Szene analysieren und bewundern, stellt sich für manche Künstler sicherlich nicht selten die Frage, ob man jene scheinbar unerschöpfliche Stilvielfalt nicht irgendwie zusammenbringen könnte - zumindest musikalisch. Unmöglich, denkt ihr? Nun denn, die vier Koblenzer Musiker von THE COUNT beweisen mit ihrem frischgebackenen Album Zero in exzellenter Weise das Gegenteil und konnten nun auch verdientermaßen vom renommierten Gothic-Label Dark Wings unter die Fittiche genommen werden. Seit dem 24.01 wird Zero über SPV vertrieben, was bedeutet, dass sowohl Clubgänger, als auch Fans der ruhigeren, dunklen Klänge aufhorchen und sich anschnallen sollten!
In einem fulminanten Potpourri schaffen es die Jungs doch tatsächlich Industrial, Electro und sphärischen Darkwave miteinander zu verknüpfen und machen dabei auch vor soliden rockenden Gitarren und Synthiepop-Einflüssen nicht halt. Zero ist geprägt von einem Abwechslungsreichtum der seines gleichen sucht... So findet man von Oliver's klassisch verzerrten Electro-Vocals, über dicht angelegte Synthie-Wände, bis hin zu romantischen Klaviermelodien wirklich alles, was das Herz begehrt und sogar eine fragil klingende, wunderschöne Damenstimme findet ihren gebührenden Einsatz! THE COUNT decken auf ihrem zweiten Longplayer (nach der ersten Demo CD Leave Humanity In Dust) ein unglaublich weitreichendes Stimmungsspektrum ab - mal findet man sich in einer schaurigen, maschinellen Dunkelheit wieder, dann betten klagende, romantische Melodien die Songs in ein eher sehnsüchtiges Klanggerüst, um im nächsten Moment wieder träumerisch oder rockig und aggressiv daherzukommen. Textlich präsentieren sich THE COUNT sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache, obwohl man auf Letzteres auch gut hätte verzichten können, da deutsche Lyrics immer so einen "Gruftschlager"-Touch mit sich bringen. Aber das ist meine bescheidene Meinung und abgesehen davon, dass Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, tut dieses kleine Manko dem Ganzen keinen Abbruch. Ich hoffe auf alle Fälle, dass ich nicht die Einzige sein werde, welche wirklich hellhörig geworden ist, was diese Formation angeht. Und ich hoffe ebenfalls, dass ich nicht die Einzige sein werde, welche Songs wie Plastik oder das wundervolle Ground als Dauergäste im hauseigenen CD-Player beherbergen wird...

ttp://www.nocturnalhall.com Considering the immense intensity with which some people analyse and admire the diversity of the gothic community (which is in fact a justifiable thing to do), artists may certainly increase their wonder whether it is possibly to combine this apparently inexhaustible diversity of styles at least on a musical level.
No way? Well, four musicians from Koblenz making up THE COUNT give very impressive proof that there is indeed a way: their new album Zero, which also rewarded them with a contract from the famous Gothic-label Dark Wings. Since January 24 Zero has been distributed by SPV, which means that both party people as well as fans of more quiet and darker sounds should pay attention and get ready to rock.
In a sparkling mixture the guys manage to interweave Industrial, Electro and celestial Darkwave, even including solid rocking guitars and Sythiepop influences. Zero is of significantly unique variety from Oliver’s classically distorted voice to densely arranged Sythie-parts to romantic melodies on the piano. Zero leaves no wish unfulfilled; not to forget the fragile sounds of a wonderful female voice, which contributes as a perfect support.
THE COUNT’s second longplayer (Zero follows the first demo-CD Leave Humanity In Dust) covers an incredibly broad spectrum of atmospheres – at times in a ghostly, mechanical darkness, then embedded in a yearning sound pattern by mourning, romantic melodies only to be daydreaming or rocking aggressively the very next moment.
Lyrics by THE COUNT are presented both in English and in German, although the letter one might have been abolished altogether, since German lyrics usually have a slight touch of grave-digging.
But this remains my humble opinion. Despite the fact that one shall not argue personal taste, this little criticism does not reduce the quality of Zero as a whole in any way. So I hope I will not remain the only one to prick up my ears when it comes to this musical formation. And I also hope that I will not be the only one to reserve a spot in the repeat mode of my CD player for songs like Plastik or the wonderful Ground.

http://www.der-lachende-prophet.de/ The Count sind vier dynamische Jungs aus Koblenz, deren Musik nicht mit einem Wort zu beschreiben ist. Viel mehr vereinen sie sowohl Wave, Electro, Synthiepop und auch Gothic zu einer neuen Kreation von sinnlichen, rhythmischen und vor allem als Tanzmusik für die Clubs viel versprechende Songs.

„Zero“ heißt die neue Scheibe und bietet für alle Electro - Liebhaber jede Menge Ohrwürmer.

Neben den eingängigen Melodien darf man allerdings auch nicht die Texte vernachlässigen. Zum Beispiel „Plastik“ zeigt besonders gut die textliche Verworrenheit auf, die bei einigen Titeln zu finden ist.

„Sensation im scheinbaren Sein eines scheinenden Sterns
Denn er strahlt in das scheinbare Sein des verblendeten Nichts
Und sie lebt im multiorgasmischen Alptraum, feuert Freunde
Retten soll das Fieber und der Schmerz vor dem Nichts“

Klingt komplex, aber grade deswegen so gut.

Der wohl mitreißendste Titel des Albums ist „Lost“, bei dem deutsche und englische Textpartien sich abwechseln, wobei weibliche Vocals den deutschen Refrain-Part übernehmen. „Lost“ hat sich in meinen Ohren 100%ig als „Clubhit“ qualifiziert, wenn man es so sagen kann. Tanzbar, zum mitsingen geeignet und einfach sehr betörend.

„Sinus“ ist ein weiterer Song, der aufzeigt, wie abwechslungsreich die Musik von The Count ist, da hier auffallend die elektronischen Elemente eher hintergründig sind und Gitarre und Bass den Vortritt geben. „Sinus“ fährt zusammen mit „Silence“ von den Titeln noch am ehesten auf der Gothic-Schiene.

Der 10. Titel „Lichtertanz“ präsentiert noch mal alles, was die vier Künstler zu bieten haben. Auch hier fließt die Frauenstimme wieder mit ein und die Füße kann man dabei sicher kaum still halten. „Lichtertanz“ weist musikalisch ein wenig Ähnlichkeit mit BlutEngel auf, sowohl von der Verteilung der Stimmen her, als auch vom instrumentalen Stil.

Als Fazit bleibt mir nur zu sagen, dass The Count zwar wie schon erwähnt ohrwurmverdächtige Musik machen und mit Sicherheit in Zukunft auch in dem ein oder anderen Gothic-Club für volle Tanzflächen sorgen werden, allerdings erscheint mir zumindest „Zero“ nicht als ein Album, das ich mir für mich zuhause dauerhaft anhören könnte. Man möchte eben darauf tanzen und kann die Musik schlecht beim nebenbei Hören genießen.

Anspieltips sind die Titel „Lost“, „00:30:00“ und „Lichtertanz“.
Nicht allzu gelungen ist „Ground“, ein rein instrumentaler Song der aber gähnend langweilig ist.

www.terrorverlag.de Jetzt präsentiert uns also Graf Dracula auch noch elektronische Musik, quasi als Ausgleich zum Blutsaugen. Doch er stammt nicht aus Transsylvanien und eine Ich-AG ist er auch nicht, also von vorne. Das junge Quartett (Durchschnittsalter 26) stammt aus Koblenz und musiziert schon mit einer gewissen Erfahrung, woraus das in Eigenregie vertriebene „Music for the slaved new World“ resultierte. Dark Wings wurde auf die Truppe aufmerksam, und als Ergebnis dieser Zusammenarbeit darf man nun deutschlandweit das Labeldebüt bestaunen bzw. erhören.

Da sich im Besitz der Musiker Bass und Gitarre befinden, war von vorneherein klar, dass hier nicht nur synthetisch vorgegangen wird, vielmehr herrscht eine recht geschickte Kombination aus elektronischen und organischen Elementen vor. Zwar werden die einzelnen Zutaten des Counts keinen Innovationspreis gewinnen, aber als Cocktail munden sie doch sehr frisch und appetitlich. Insgesamt kann man den Output als mittelschnellen, tanzbaren Elektro bezeichnen, der durch die mal mehr, mal weniger präsenten Gitarren eine zusätzliche aggressive Komponente erhält. Das klingt dann teilweise etwas nach TERMINAL CHOICE, wie beim deutschen „Plastik“, was durchaus Sinn macht, da andere Passagen an BLUTENGEL erinnern. Besonders „Lost“, einer von 2 Tracks mit Female Vocals (Nicole Hippert), geht als Kreuzung von L’ÂME IMMORTELLE und Chris Pohlschen Kreationen durch. Aggressiver männlicher vs. charmanter weiblicher Gesang, gut gelungen und auf keinen Fall billig wirkend, das könnte ein richtiger Tanzflächenfeger werden. Dagegen haben wir Minimaleinflüsse bei „00:30:00“, wo einem die Melodie seltsam vertraut vorkommt, einen Marschrhythmus beim abschließenden „The latest Creation“ und fast Industrial Metal beim irreführend betitelten „Silence“. Alles gut produziert und in einen schönen Digi Pack gesteckt.

THE COUNT präsentieren sich auf ihrem Quasi-Debüt erstaunlich reif und musizieren derart frisch drauflos, dass einem die Anleihen an bekannte Genregrößen kaum auffallen. Ein größeres Kompliment kann man einer jungen Combo kaum machen, welche mit ein bisschen Glück den einen oder anderen Szenehit landen sollte. Für Fans von Synthie Pop bis hin zu mittelschnellem Elektro überaus geeignet.
TK

(30.01.2005)

www.re-flexion.de Irgendwo im Independent-Kleinhirn dürfte der ein oder andere bestimmt noch den Namen „The Count“ gespeichert haben. Hier und da hat man die Band aus Koblenz nämlich in diesem Jahrtausend schon mal auf Bühnen gesehen. Nach „Music for the slaved new world“ gibt´s nun seit Ende Januar mit “Zero” die erste von SPV über das “Dark Wings”-Label vertriebene CD mit zwölf neuen Titeln.
Und holla Fuchs: Nicht übel ist sie geworden. „Die perfekte Symbiose aus EBM und Dark-Wave“ kündigt die Promotion-Abteilung vollmundig an, einen „gnadenlosen Mix aus Industrial, Elektro, Wave, Gothic und Synthiepop“. Tja, da fällt es schwer zu widersprechen. Denn „Zero“ wurde in der Tat ein energiegeladenes Werk, das irgendwie keine der Richtungen völlig ausreizt. „IQ“ ganz am Anfang ist schneller Blubberpop mit heftigen Gitarren, „Plastik“ dunkler Tiefgang mit markanten deutschem Text.
„Tolerance“ und „Lost“ (mit weiblichem Voice-Bonus) decken die „Synthiepop pur“-Ecke ab, „Sinus“ wiederum passt in die Schublade „rockig, schnell, melodisch“. „00:30:00“ klingt wie ein Titel von „Welle: Erdball“, einige Titel so, als wenn „Zero“ eine neue Scheibe wäre von „Philtron“ ( kennt die eigentlich noch jemand?). Die Stimme von Sänger Oliver jedenfalls passt sich dem jeweiligen Stil an, variiert wohltuend.
In dem Quartett aus dem Rheinland steckt zweifelsfrei Substanz. Auch wenn die Refrains ruhig noch ein bisschen mehr zu Highlights werden dürfen.